ABC der AEGSE

A wie: Achtung haben; Atmosphäre aufbauen; Aller Anfang…

Adam Elsheimer:
Adam Elsheimer gilt als Deutschlands größter Barockmaler. Sein Name leitet sich von unserer Gemeinde ab, aus der seine Familie ursprünglich stammte und über Wörrstadt nach Frankfurt zog. Dort wurde Adam 1578 geboren, gestorben ist er 1610 in Rom. Anlässlich seines 400. Todestags wird die Schule ab 2010 Adam-Elsheimer-Grundschule heißen, um das Gedächtnis an Leben und Werk des Malers lebendig zu halten.

Auch wenn AE nicht hier gelebt hat oder gar hier geboren ist, er trägt den Namen Elsheims, er hatte Vorfahren aus unserem Dorf. AE ist kein Sohn dieses Ortes, aber ein Spross, dessen Wurzeln bis hierher zurück reichen. Und er hat den Namen seiner Heimat in die Welt getragen, seine Bilder hängen in sämtlichen namhaften Museen Europas. Auch in Kunstbänden und Künstlerlexika wird seine Bedeutung immer wieder deutlich, vor allem als Maler realistisch-idealer Landschaften.

AE malte mit Akribie und äußerster Sorgfalt auf kleine Kupfertafeln, was er zuvor stunden- und tagelang studiert hatte. Sein Einfluss auf die Barockmalerei ist vielfach belegt, das goldene Zeitalter der niederländischen Malerei hat von ihm wesentliche Impulse erhalten, die vielfach dokumentiert sind. Er war Lehrer und Vorbild für viele große Künstler bis in die Neuzeit. Einzigartige Bilder stammen von seiner Hand und er hat auf immer einen festen Platz in der Kunstgeschichte.

AE wird stets beschrieben als ein gebildeter und bescheidener Mensch, als Herr mit gutem Benehmen und höflichen Umgangsformen, als zuvorkommender und hilfsbereiter Freund. In seiner Arbeit war er allerdings kompromisslos konsequent; stets den eigenen Weg suchend, immer nach höchster Qualität, nach Harmonie und Vollkommenheit strebend; gemäß seinem Lebensmotto:

Der mehr nach Kunst und Ehren stelt,
denn nach dem Reichthumb dieser Wellt,
desselben Lob wirdt alle Zeitt
weit von der Fama außgebreit.

AE hat in der Kunstgeschichte eine Entwicklung ausgelöst, die ihm schon zu Lebzeiten hohes Ansehen eingebracht hat. Als angesehener Künstler und Lehrer an der Accademia di S. Luca führte er die Landschaftsmalerei aus dem künstlich anmutenden Manierismus in die poetische, natürlich wirkende Malerei des Barock. Er war offen für neue Strömungen der Wissenschaft und und hat mit der „Flucht nach Ägypten“ ein sensationelles Werk geschaffen. Nur der frühe Tod hat verhindert, dass Elsheimer einer der ganz großen Künstler des Barock wurde. Drei Orte auf der Welt haben besonderen Grund an Adam Elsheimer zu erinnern: Rom, wo er gelebt und gearbeitet hat, Frankfurt, wo er geboren ist und gelernt hat, und Stadecken-Elsheim, wo er seine Wurzeln hatte und das ihm seinen Namen gegeben hat.

 

Adressen:
Bei der Schulanmeldung erheben wir u.a. Ihre Adresse. Bitte versäumen Sie nicht, uns zu informieren, wenn sich an Anschrift, Rufnummern oder auch Sorgerecht etwas ändert. Eine kurze Notiz über die Klassenlehrerin an die Schulleitung genügt.

Aktive Pause:
In der großen Pause um 10 vor 10 Uhr öffnen wir die Schulwiese als Pausengelände. Bedingung dafür ist, dass die Hausordnung eingehalten wird und dass sich Eltern an der Aufsicht beteiligen. Auf den Elternabenden werden Sie dazu angesprochen. Näheres im Anhang.

Anmeldung:
Die Schulanmeldung erfolgt bereits im ersten Monat eines jeden Schuljahres. So können Kinder mit sprachlichen Defiziten frühzeitig erfasst werden, um sie in der Zeit bis zur Einschulung fit für den Unterricht zu machen.

Aufsicht:
Kinder sind während der Schulzeit beaufsichtigt. Aufsicht wird aktiv, präventiv und kontinuierlich geführt. In einigen Fällen wird sie auch durch Elternhilfe gewährleistet, z.B. in der aktiven Pause, bei Ausflügen, Sportwettkämpfen u. ä. . Für alle, die Aufsicht führen, besteht Versicherungsschutz durch die Unfallkasse RLP.

Ausbildung:
Wer gute Lehrerinnen und Lehrer haben möchte, muss auch gut ausbilden. In diesem Sinne gehören Lehramtsanwärter-/innen regelmäßig zu unserem Kollegium. Sie sind mit dem Studium gut vorbereitet und werden durch Mentorinnen in die Praxis eingearbeitet. Ihre Ratschläge, ihre Entscheidungen, ihre Anordnungen und ihre Leistungsbewertung haben das gleiche Gewicht wie die von den übrigen Lehrkräften.

Ausflug:
Ausflüge sind Unterricht an anderem Ort und somit verpflichtende Schulveranstaltungen. Wir bemühen uns, die Kosten dafür niedrig zu halten, ggf. kann der Förderverein Teile übernehmen, wenn es in Ihrem Etat einmal eng wird.

Autoverkehr:
Wer sein Kind mit dem Auto bringt, verhält sich bitte rücksichtsvoll als Verkehrsteilnehmer, blockiert nicht Fußwege, Zufahrten und Stellplätze, steht nicht im Kurvenbereich und gefährdet Kinder auf dem Schulweg. Am besten, Sie setzen Ihr Kind ein wenig entfernt von der Schule ab, denn ein kleiner Fußweg tut jedem gut; Laufen ist  nämlich die natürliche menschliche Fortbewegung.

B wie: Bildung bieten; Bedarf an Beratung beachten

Betreuung:
Die Betreuende Grundschule offeriert allen Schulkindern Betreuung in der Schuler bis in den Nachmittag, auf Wunsch auch mit Mittagessen. Die Dauer richtet sich je nach Bedarf bis 14:30 Uhr, freitags auch bis 16:00 Uhr, sofern mindestens 6-8 Kinder angemeldet sind. Die Kosten berechnen sich je nach Inanspruchnahme von Zeitdauer und Essen.

Formulare gibt es im Schulsekretariat. Bitte geben Sie die vollständig ausgefüllten Formulare an uns zurück, wir leiten sie dann weiter an die Verbandsgemeinde.

Beurlaubung:
Urlaub ist über die Ferientage hinaus im Schulgesetz nicht vorgesehen, an allen Schultagen herrscht somit Schulpflicht. Es ist ausdrücklich Aufgabe der Schulleitung, dies zu überwachen, und nicht zusätzlich Urlaub zu gewähren. Ausnahmen können daher nur aus wichtigem und triftigem Grund erfolgen. Wer dennoch Urlaub macht, muss damit rechnen, dies als unentschuldigtes Fehlen im Zeugnis wieder zu finden.

Bücherei:
Im Rahmen unserer Qualitätsprogramme ermöglichen wir jedem Schulkind die regelmäßige Bücherausleihe. Alle erhalten automatisch einen Leserausweis, zweimal die Woche richten wir Ausleihzeiten ein. Natürlich müssen die Bücher pfleglich behandelt werden.  Bitte unterstützen Sie den Lesedrang Ihrer Kinder; Lesen ist nicht alles, aber ohne Lesen ist alles nichts!

Busfahrkarte:
Die Kinder aus Jugenheim erhalten die Originale der Monats-Fahrkarten für ein ganzes Jahr. Die Eltern geben den Kindern zu Beginn des Monats den gültigen Fahrschein mit.  Was bei verlorenen Billets passiert, erfahren Sie aus dem Begleitschreiben der ORN, das Ihnen mit dem Antrag ausgehändigt wurde.

C wie: Chancen nutzen; Charakter stärken

CLIP:
Computerunterstütztes Lernen im Primarbereich heißt das Förderprogramm in unserem kleinen Computerlabor. Hier kann Förderunterricht mit der Lernwerkstatt stattfinden, hier kann im Internet recherchiert werden, hier kann an der Dokumentation von Projekten gearbeitet werden. Für die Ausstattung suchen wir immer mal wieder nach guten Rechnern, die in Unternehmen nicht mehr aktuell genug sind, vorzugsweise Laptops.

D wie: Durchblick haben; Denken lernen; Deutsch können

Daten:
Schülerdaten werden vertraulich behandelt und nicht an Unbefugte nach außen gegeben. Statistische Erhebungen werden vor Weitergabe anonymisiert.

Druckerei:
Zum Einrichtungsprofil unserer Schule gehört auch eine alte Druckerei mit richtigen Setzkästen und einer schweren Druckwalze. Leider haben wir nicht mehr so viele Differenzierungsstunden, dass wir regelmäßig daran arbeiten können. Wenn die Kinder dennoch einmal davon erzählen, freuen Sie sich mit ihnen dass sie gelernt haben zu drucken wie Gutenberg.

E wie: Einsicht gewinnen; Einfälle haben; Eltern ermuntern

Elternabende:
In allen Klassen finden regelmäßig Elternabende statt, mindestens einmal pro Halbjahr. Dort werden wichtige klasseninterne Angelegenheiten beraten und beschlossen. Beteiligen Sie sich daran, damit Probleme und Vorhaben rechtzeitig zur Sprache kommen und Spannungen frühzeitig erkannt werden. Elternstammtische haben ihre Berechtigung für ungezwungene Begegnungen und offenen Gedankenaustausch. Alles, was auf eine Tagesordnung gesetzt wird, gehört in die Schule, nicht ins Wirtshaus.

Elternbriefe:
In regelmäßigen Abständen erhalten Sie Elternbriefe, die Sie über aktuelle Themen, Termine, Veranstaltungen etc. informieren. Lesen Sie sie aufmerksam und geben Sie ihrem Kind den unterschriebenen Rücklauf-Abschnitt schnellstmöglich mit in die Schule. Am besten heften sie alle Elternbriefe in Ihrem Schulordner ab. Falls doch einmal ein Exemplar abhanden kommt, so finden Sie auf der Homepage aktuelle sowie vorangegangene Elternbriefe.

Elternvertretung:
Eltern vertreten in der Schule die Rechte und Pflichten für ihre Kinder. In jeder Klasse gibt es eine gewählte Klassenelternvertretung: Klassenelternsprecher/in, Stellvertreter/in und zwei Wahlvertreter/innen. Die erstgenannten vertreten Eltern in allgemeinen Angelegenheiten der Klasse und führen z.B. mit der Lehrkraft zusammen durch einen Elternabend. Alle vier Vertreter wählen mit den Vertretern der übrigen Klassen den Schulelternbeirat (SEB).

Der SEB vertritt die Anliegen der Eltern gegenüber der Schulleitung und berät in allen wesentlichen Fragen der Schulentwicklung. SEB-Sitzungen finden ca. einmal monatlich statt, abgesehen von Ferien. Dem SEB liegt sehr an Kooperation und Kommunikation mit Klassenelternvertretern. Darum gibt es in regelmäßigen Abständen eine große Sitzung mit allen schulischen Gremien: Kollegiumskonferenz, Schulelternbeirat und Klassenelternvertretern.

Entschuldigungen:
Immer wieder kommt es einmal vor, dass Kinder morgens fehlen. Damit die Klassenlehrerin an diesem Vormittag informiert ist, rufen Sie bitte im Sekretariat an (06136- 22 21) oder geben die Nachricht über einen Mitschüler oder ein Geschwisterkind weiter. So müssen wir uns keine Sorgen machen, dass dem Kind auf dem Schulweg etwas zugestoßen ist. Auch wenn Sie angerufen haben, verpflichtet das Schulgesetz Sie zu einer schriftlichen Entschuldigung an die Klassenlehrerin.

Ethik:
Kinder nehmen in der Regel am Religionsunterricht ihres Bekenntnisses teil. Für Kinder ohne Bekenntnis wird im 3./4. Schuljahr Ethikunterricht angeboten. Im 1. /2. Schuljahr haben wir dafür keine Stundenzuweisung und fragen die Eltern bei der Anmeldung, ob die Kinder am Religionsunterricht teilnehmen dürfen. Ansonsten werden sie in einer anderen Klasse mitgeführt, d.h. beaufsichtigt, aber nicht unterrichtet.

F wie: Fehler fermeiden ( ;-) ; Feste feiern; feste fördern, feste fordern

Ferienpläne:
Die Kinder erhalten zu Beginn des Schuljahrs die Ferienpläne von der Schule. Bitte planen Sie Ihren Urlaub nur innerhalb der vorgesehenen Ferientage. Zusätzlicher Urlaub wird nicht gewährt!

Feste:
Einschulung, Schulfest, Projektwoche, Kunstausstellung, Fastnacht, Jubiläum, Abschied, …, es gibt oft etwas zu feiern in der Schule. In der Regel verfahren wir dann nach einem eingespielten Organisationsplan, in dem auch den Eltern eine Rolle zukommt. Bitte arbeiten sie daran mit; es wird niemand überlastet oder allein gelassen, nur wenn alle dazu bereit sind, kann die Schule diese Gemeinschaftserlebnisse erfolgreich bestreiten.

Förderverein:
Der Förderverein fördert die schulische Arbeit ideell und materiell, … „weil es dein Kind ist“. An allen Festen und Feiern ist er Mitveranstalter, er sorgt für hohe Qualität bei Einrichtung und Ausstattung der Klassensäle (ergonom. Möbel, Klavier, Bühne, Küche,…), er unterstützt einzelne finanziell, wenn die Kosten für Ausflüge und Veranstaltungen das Familienbudget zu sehr beanspruchen (Theater, Klassenfahrt, Filmtag,…) er organisiert Eigenhilfe, wenn der Schulträger Kosten und Leistungen nicht voll übernimmt (Zaun zur Langweid, Grüne Klasse). Bei so viel Engagement ist Ihre Mitgliedschaft eigentlich Pflicht, … „weil es dein Kind ist!“

Fotos:
Wir fotografieren viel über’s Jahr; Sie sicher auch. Mit den Fotos gehen wir verantwortlich um und stellen sie z.B. nicht wahllos ins Internet. Vor allem liegt uns daran, dass nicht einzelne Kinder groß abgebildet werden; wir wollen vermeiden, dass damit im Netz Unfug getrieben wird. Für Elternabende und Klassenfeste bieten wir aber gerne an, die Bilder zu zeigen und ggf. für Ihre familiären Alben zu verleihen.

Fremdsprache:
Eine erste Begegnung mit einer Fremdsprache gehört zum Programm jeder Grundschule in RLP. Der Zeitanteil ist mit einer Stunde/Woche allerdings recht gering und die Arbeit soll vorwiegend integrativ im Unterricht der anderen Fächer erfolgen. An unserer dreizügigen Schule hat in der Regel eine der drei Klassen nicht Englisch, sondern Französisch, denn wir pflegen eine Partnerschaft mit der Schule aus Oberhoffen-sur-Moder, der Jugenheimer Partnergemeinde im Elsass.

Strukturelle und organisatorische Gründe erlauben es nicht, den Eltern die Wahl zu lassen. Wenn Ihr Kind in der Französischklasse ist, sehen Sie dies als einen Gewinn an; hier wird noch nicht eine Entscheidung für die weitere Schullaufbahn getroffen, sondern nur eine erste Sprachbegegnung eingeleitet. Mehr ist in einer Wochenstunde nicht leistbar.

Frühstück:
Das Hirn verbraucht mehr Energie als jeder Muskel. Da reicht das Frühstück zu Hause nicht aus. Geben Sie Ihrem Kind für das gemeinsame Frühstück zwischen 8 und 10 Uhr ausreichend Essen mit; Brot oder Brötchen, Obst, Rohkost und genügend Getränke. Achten Sie darauf, dass alles ausgewogen ist und verlassen Sie sich nicht zu sehr auf Fertigfutter; das ist meist zu süß, verursacht viel Müll und wird schnell langweilig.

Fundsachen:
Fundsachen bewahrt der Hausmeister eine Zeit lang auf. Vor allem nach dem Winter bleibt vieles hängen. Bitte sehen Sie ab und zu einmal nach dem Unterricht nach, ob etwas von Ihrem Kind dabei ist. Irgendwann wird auch entsorgt, meistens während der Ferienzeit.

G wie: Gehirn gebrauchen; Gedächtnis üben; Geduld gewähren

Ganztagsschule:
Unsere Schule ist seit dem Schuljahr 2010/11 Ganztagsschule. Kinder aller Stufen können dazu vor dem Schuljahr angemeldet werden, eine Anmeldung im bereits laufenden Schuljahr ist nicht möglich, weil die jährliche Personalzuweisung von der Anmeldezahl abhängt. Für angemeldete Kinder herrscht Schulpflicht, ihr Fehlen muss ggf. entschuldigt werden.

Die GTS bietet nach dem Mittagessen eine Freizeit und anschließend die Hausaufgabenbetreuung. Hausaufgaben werden in der Schule beendet, zu Hause muss kein GTS-Kind noch einmal anfangen. Nach den Hausaufgaben bleibt noch viel Zeit für Projekte und Arbeitsgemeinschaften. Dreimal im Jahr können die Kinder neu wählen, in welchen Gruppen sie für die kommenden Monate mitarbeiten wollen. Freitags ist kein GTS-Betrieb, alternativ können Kinder mit Bedarf zur Betreuenden Grundschule bis 16:00 Uhr angemeldet werden.

Gebäude:
Unsere Schulgebäude gruppieren sich um den Schulhof, so dass von hier schon viele Geräusche in die Klassen dringen. Im Haus ist darum Ruhe zu bewahren. Flure und Treppen sind kein Aufenthaltsort für die Pausen, bei Regen kann man sich auch auf dem Hof im überdachten Bereich aufhalten.

Geld:
Immer wieder muss im Schuljahr Geld eingesammelt werden für Ausflüge, Sammelbestellungen, Kopien, Theaterkarten etc. . Bitte stecken Sie die Beträge in einen Umschlag mit Namen und Klasse und warten Sie nicht zu lange mit der Abgabe, damit die Klassenlehrerinnen nicht täglich wertvolle Lernzeit mit sammeln, zählen und abrechnen verbringen müssen.

Gottesdienst:
Zur Einschulung, am Aschermittwoch und zum Abschluss nach dem 4. Schuljahr veranstalten die Kirchen Gottesdienste. Die Kinder werden dafür vom Unterricht freigestellt. Gleiches gilt für die Kommunionkinder, die montags nach dem Fest noch Gottesdienste und Familienfeiern haben.

H wie: Heimat hoch halten; mit Hirn, Herz und Hand lernen

Handy:
Wichtige Kommunikation mit Eltern muss über das Sekretariat laufen und nicht über private Handys. Andere Gerätefunktionen tragen sowieso nicht zum Unterrichtserfolg bei, sondern lenken eher ab. Insofern sind Handys in der Schule nicht gestattet, auch nicht bei Ausflügen oder Klassenfahrten. Einbehaltene Mobiltelefone werden nur an die Eltern persönlich zurück gegeben.

Hausaufgaben:
Hausaufgaben festigen den Lernstoff des Unterrichts. Sie werden meist in angemessenem Umfang aufgegeben, so dass man sie in einer Stunde erledigen kann. Das gelingt nicht jedem Kind; wenn es mal zu lange dauert, können Eltern die Arbeit abbrechen und dies im Hausaufgabenheft vermerken. Besser ist wenig allein und richtig als alles mit Zwang und Hilfe.

Hausmeister:
Der Hausmeister sorgt dafür, dass die Schule technisch und optisch in gutem Zustand ist. Er bewahrt Fundsachen eine Zeitlang auf und überwacht die Reinigung. In den großen Pausen steht er in seinem Raum für Rückfragen zur Verfügung.

Hausordnung:
Die Hausordnung regelt das Miteinander im Schulhaus und auf dem Schulgelände. Sie ist mit dem SEB und dem Schulträger abgestimmt. (s. Anlage)

Hort:
Einige Kinder besuchen nach der Schule den Hort im Haus des Kindes. Nach der Schule brauchen sie oft viel Bewegung und Entspannung, so dass die Hausaufgaben nicht unbedingt fertig werden müssen. Lassen Sie sich abends alles einmal zeigen, dann wissen Sie, was die Kinder lernen und ob sie mit der Arbeit zurecht kommen.

Homepage:
Schulische Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage:

http://www.adam-elsheimer-grundschule.de

Hygiene:
Schultoiletten sind immer wieder Anlass zum Ärgern. Bitte erziehen Sie Ihre Kinder dazu, die Toilette in der Schule zweckentsprechend zu benutzen und sauber zu verlassen. Hygieneerziehung ist Elternsache! Für vermeintliche Streiche gilt: Wer wutzt, putzt!

I wie: Inspirationen folgen; Ideen entwickeln; Initiativen ergreifen

Informationen:
Informationen der Schule erhalten Sie regelmäßig über Elternbriefe der Schulleitung oder der Klassenlehrerin. Bitte bestätigen Sie den Erhalt zeitnah, damit die Lehrkraft nicht wertvolle Unterrichtszeit mit Fragen, Sammeln und Abhaken zubringen  muss.

Infektionen:
Bei ansteckenden Krankheiten verbietet sich ein Schulbesuch von selbst. In Zweifel gelten die gesetzlichen Bestimmungen des Bundesseuchengesetzes:§ 45 Verbot des Schulbesuchs:

Lehrer, Schüler und Schulbedienstete, die an ansteckender Borkenflechte, Cholera, Diphtherie, Enteritis infectiösa, Keuchhusten, Krätze, Masern, Meningitis/ Encephalitis, Milzbrand, Mumps, Ornithose, Paratyphus, Pest, Pocken, Poliomyelitis, Q-Fieber, Röteln, Scharlach, Schigellenruhr, ansteckungsfähiger Tuberkulose, Tularämie, Typhus abdominalis, virusbedingtem hämorrhagischem Fieber, Virushepatitis oder Windpocken erkrankt oder dessen verdächtig … sind, dürfen die dem Schulbetrieb dienenden Räume nicht betreten, Einrichtungen der Schule nicht benutzen und an Veranstaltungen der Schule nicht teilnehmen, bis nach dem Urteil des behandelnden Arztes oder des Gesundheitsamtes eine Weiterverbreitung der Krankheit oder die Verlausung durch sie nicht mehr zu befürchten ist.

Das Gesetz gilt in gleicher Weise auch bei Läusebefall!

J wie: Jugend genießen; Jubiläen feiern; dem Jahreslauf folgen

Jahr:
Das Schuljahr beginnt am 01.08. eines jeden Jahres und endet am 31. 07. Wegen der Sommerferien liegen die tatsächlichen Termine vor bzw. nach diesen Tagen.

Jugendliche:
Immer wieder finden sich Jugendliche abends und nachts auf dem Schulgelände ein, weil sie hier relativ unbeobachtet sind. Leider missachten Sie oft das Gastrecht und verursachen einen Menge Müll, zerstören Spielgeräte, gefährden Schulkinder durch zerbrochene Flaschen oder Alkoholreste, besprühen Wände oder dringen unbefugt in Schulräume ein. Das Schulgelände ist daher nur für Kinder im Grundschulalter und nur bis 19 Uhr geöffnet.

 

K wie: Klima der Kameradschaft pflegen; Kunst klasse können

Klassenfahrt:
In allen Klassenstufen können mehrtägige Klassenfahrten durchgeführt werden. Bitte unterstützen Sie die Lehrkräfte bei Vorbereitung und Durchführung und lassen Sie ihnen freie Hand. Die Lehrerinnen  sind erfahren genug, um über geeignete Zielorte, sicheren Transport, saubere Quartiere und angemessene Kosten zu befinden. Der SEB wird an den Entscheidungen zu Klassenfahrten beteiligt, auf Elternabenden werden Sie rechtzeitig über alles informiert. Bei finanziellen Engpässen kann der Förderverein Teile der Kosten übernehmen,

Kleidung:
Es bleiben über’s Jahr unglaublich viele Sportsachen, Jacken, Mützen und andere Kleidungsstücke hängen und liegen. Der Hausmeister hängt  in Ferienzeiten alles ab, bewahrt es bis eine Zeit lang auf und gibt es dann in die Kleidersammlung. Es lohnt sich, von Zeit zu Zeit, am besten vor den Ferien, nachmittags einmal zu kontrollieren, ob von Ihrem Kind noch etwas an den Haken hängt. Manches sieht wirklich teuer aus.

Kollegium:
Das Lehrerkollegium wird jedes Jahr neu berechnet nach Klassen- und Schülerzahl. Veränderungen sind in der Schule so normal wie in jedem anderen Betrieb. Wo immer die Schulleitung Einfluss auf die Personalzuweisung nehmen kann, ist sie an Qualität und Kontinuität interessiert.

Kopien:
Kopien ersetzen heute vielfach Bücher oder Arbeitshefte. Das erspart Ihnen einige Anschaffungen, verursacht bei uns aber Kopierkosten. Wir sind gehalten, Kosten für Schülerarbeitsmaterial von Ihnen einzufordern und an den Schulträger zurück zu erstatten. Eine Kopie kostet 2 ct. Und abgerechnet wird nur, was für die Hand der Kinder bestimmt ist. Einladungen, Elternbriefe etc. verrechnen wir als Büroausgaben.

Kostenübernahme:
Ausflüge, Kultur, Kopien u.ä. verursachen Kosten. Das kann in manchen Familien zu finanziellen Engpässen führen. Dennoch soll kein Kind auf irgendetwas verzichten müssen, bloß weil das Geld fehlt. Der Förderverein ist in solchen Fällen bereit, einen Teil der Kosten zu tragen. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich, erfolgt aber immer diskret und vertrauensvoll. Schulleitung und Klassenlehrerin sind ggf. Ihre Ansprechpartner, der Rest erfolgt weitgehend anonym.

Kooperation:
Unsere Schule arbeitet mit zahlreichen Kooperationspartnern zusammen: Schulträger VG Nieder-Olm, KiTas, Gemeinden, Kirchen, Sportverein, CMIKB-Orchester, Fanfarenzug, VHS, Polizei PI 3, ORN, Kreativkreis, Hort, …

Kultur im Haus:
Teilhabe am kulturellen Leben ist ein Ziel unserer Arbeit in der Grundschule. Dazu gehören Theaterfahrten ins Weihnachtsmärchen ebenso wie kulturelle Veranstaltungen, die wir ins Haus holen. Das können Puppenbühnen, Musiktheater, Dichter, Zauberer, Maler oder ganze Orchester sein. In der Regel findet diese Veranstaltung im Frühjahr statt.

Krankheit:
Kranke Kinder bleiben zu Hause, auch wenn sie etwas versäumen könnten. Bei Erkrankung des Kindes bitte kurz im Sekretariat anrufen und trotzdem auch später schriftlich entschuldigen. Bei ansteckenden Krankheiten bitte ein Attest des Arztes vorlegen, sobald keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. s. Infektionen

Küche:
Unsere Schule verfügt dank Förderverein über eine gute und große Kücheneinrichtung. Bitte sorgen Sie mit dafür, dass sie so bleibt, wenn Sie einmal bei Klassen- oder Schulfesten dort im Einsatz sind.

L wie: Lust auf Leistung; loben, lachen, leben lassen

Läuse:
Läuse können jeden befallen, das ist nicht ehrenrührig. Wer allerdings der Schule einen Läusefall verheimlicht, wird schnell zum Verbreiter. Wenn uns aus einer Klasse Läuse gemeldet werden, alarmieren wir umgehend alle Eltern durch eine Notiz im Hausaufgabenheft. Sollten Sie bei Ihrem Kind Läuse entdecken, gehen sie bitte so vor:

1.Tag: Therapie einleiten: Gehen Sie umgehend zum Arzt. Waschen und Kämmen oder elektrische Läusetöter reichen nicht, es muss schon  ein insektizides Kopflausmittel sein. Bitte sorgfältig nach Beipackzettel verwenden. Haare nass auskämmen!

Kontakt mit anderen vermeiden, darum Kind nicht in die Schule schicken! Informieren Sie bitte in jedem Fall die Schulleitung, damit wir “Läusealarm“ für alle geben, natürlich diskret.

5.Tag: Erfolg kontrollieren: Waschen, tote Nissen lösen sich mit Essigwasser, erneut nass auskämmen! Sollten Läuse gefunden werden, Therapie wiederholen!

9.Tag: Therapie unbedingt wiederholen: Aus unbeschädigten Nissen können nach 9 Tagen neue Läuse geschlüpft sein. Erneutes Waschen mit Kopflausmittel ist daher unumgänglich, bevor die nachwachsenden Larven geschlechtsreif werden und nach elf Tagen bis zu 100 neue Eier legen.

Nach der Zweitbehandlung darf das Kind wieder mit Attest  in die Schule.

13. + 17.Tag: zur Sicherheit kontrollieren: Waschen und auskämmen! Nun sollten Sie die Läuse los sein, sofern Sie auch die nötigen Hygienemaßnahmen im Umfeld ergriffen haben:

– Polstermöbel, Autositze und Teppiche gründlich absaugen

– Bettwäsche, Handtücher, Kleidung bei mind.  60° waschen

– Andere Textilien mind. 3 Tage in Plastiktüten verschlossen bewahren oder

– mind. 2 Tage in die Tiefkühltruhe legen.

Lehrmittelfreiheit:
Die Lehrmittelfreiheit ist in RLP beschränkt auf Bedürftige. Alle Eltern erhalten Antragsformulare, aber nur wer unter den Einkommensgrenzen liegt, hat Aussicht auf einen Lehrmittelgutschein. Ausgestellt wird er durch die Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Der Anspruch auf Lehrmittelfreiheit ist für den Förderverein immer ein Hinweis darauf, dass eine Familie bei Klassenfahrten, Ausflügen und Schulveranstaltungen auch Unterstützung durch den Förderverein verdient.

Lob & Tadel:
Kinder sind in der Grundschule meist sehr motiviert und freuen sich auf Neues. Verstärken Sie diese positive Einstellung mit Lob und Anerkennung, sparen Sie an Kritik und Tadel. Lob bringt das Hirn auf Trab, es erfüllt die Kinder mit Stolz und macht bereit für neue Aufgaben. Seien Sie Vorbild für die Organisation des Arbeitsplatzes, für die Einhaltung des Tagesplans, für die korrekte Erledigung von Aufgaben. Auch das Lernen kann man lernen.

M wie: Menschlichkeit mehren; Mitarbeit mobilisieren

Mäppchen:
Bitte achten sie fortwährend darauf, dass Mäppchen und Ranzen voll sind. Stifte, Spitzer, Radiergummi, Lineal, Schere, Klebstift u. a. gehören zum täglichen Arbeitsmaterial. Von Zeit zu Zeit müssen volle Hefte rechtzeitig ersetzt werden. Bitte achten Sie auf nachhaltige Ausstattung, damit nicht immer wieder Unterricht durch Erfragen in der Nachbarschaft gestört werden muss.

Müll:
Müll soll nach Möglichkeit getrennt werden. Das funktioniert in der Schule nur bedingt, wenn nicht alle von Haus aus lernen, welcher Abfall wohin gehört. Besser ist es daher, Müll zu vermeiden: Essen in wiederverwendbaren Boxen, Getränke in nachfüllbare Flaschen aus Alu oder Kunststoff; Glas ist zu gefährlich.

N wie: Natur nützen – Natur schützen; Neugier zeigen

Noten:
Noten gibt es erst ab der 3. Klasse. Parallel dazu gibt es in jedem Zeugnis eine Verbalbeurteilung, die u.U. viel mehr aussagt als die Ziffernnoten. Hier finden Sie auch wertvolle Hinweise, was zu tun ist, oder konkrete Stichpunkte, die Sie zum Anlass für eine Beratung mit den Lehrkräften nehmen können.

Notfall:
In Notfällen (Unfälle, plötzliche Erkrankung) unterrichten wir zuerst die Eltern. Wenn Vater und Mutter nicht zu erreichen sind, versuchen wir, die Personen, die Sie uns als Ansprechpartner angegeben haben, anzurufen, damit sich eine vertraute Person um das Kind kümmern kann. Nur wenn niemand informiert werden kann, rufen wir den Notarzt. Unter Umständen wird ein Kind dann allein in die Klinik gebracht; darum bitte vorsorglich wenigstens für telefonische Verbindung sorgen: Wir fragen von Zeit zu Zeit nach Ihren Kontaktdaten und –personen, damit wir solche Härten vermeiden.

O wie: Ordnung halten; zur Offenheit orientieren; Obacht auf Originale

Offener Unterricht:
Der Unterricht in der Grundschule hat sich in Mitteln und Methoden zügig verändert. Lerninhalte werden heute spielerisch, handlungsorientiert und vielfältig vermittelt. Kinder haben nicht laufen und sprechen gelernt, um in  der Schule still zu sitzen und den Mund zu halten. Sie sollen sich zu aktiven Lernern entwickeln, die mitdenken, mitarbeiten und mitentscheiden. In Freier Arbeit, Lernwerkstätten, Übungsstationen, Lernen mit allen Sinnen und Projektarbeit sind sie an der Gestaltung des Lernprozesses beteiligt und können ihre Interessen stärker einbringen. Diese neuen Lernkultur bedeutet nicht, dass jeder macht was er will; die Regeln in der Klasse müssen mehr als sonst eingehalten werden, es ist eine Menge Selbstdisziplin nötig, wenn 25 Kinder in einem Raum nicht alle zur gleichen Zeit das Gleiche tun und die Lehrkraft nicht im Zentrum des Geschehens steht.

P wie: Perspektiven anpeilen; Projekte planen; mach mal Pause!

Pausen:
Große Pausen sind von 10 vor 10 bis 10 nach 10 sowie von 12 Uhr bis 12:10 Uhr. Dazwischen kann jede Lehrkraft den Kinder Bewegungszeiten einräumen, wie der Tagesplan es erlaubt.

Pharmaka:
Chronisch Kranke brauchen regelmäßig Medizin. Schulbedienstete dürfen aber einem Kind keine Medikamente verabreichen. Eltern müssen in diesem Fall selbst dafür sorgen, dass ein Kind weiß, was zu tun ist. Lehrkräfte können dies bestenfalls überwachen.

Projekte:
Unterricht findet heute oft nicht mehr dergestalt in Lehrgängen statt, dass alle zur gleichen Zeit das Gleiche lernen. Moderner Unterricht ist vielfach als Projekt konzipiert, in dem ein gemeinsames Thema von mehreren Seiten beleuchtet und erklärt wird. Die Kinder haben oft unterschiedliche Aufträge, erarbeiten viele Lösungen selbstständig und tragen die Ergebnisse zusammen. Sie bilden Gruppen, planen ihr Vorgehen und teilen die Arbeit. Lehrkräfte sind dabei mehr Moderatoren, Berater und Koordinatoren als Lehrer im herkömmlichen Sinne.

Projektwoche:
Alle zwei Jahre veranstalten wir eine Projektwoche, in der die Klassenverbände aufgelöst werden und die Kinder sich ihre Lernschwerpunkte aus einer umfangreichen und vielfältigen Liste selbst aussuchen. Elternprojekte sind in dieser Woche sehr willkommen, denn sie ergänzen das schulische Angebot um die vielen Kompetenzen, die in der Elternschaft sonst oft unerkannt verschlummern.

Q wie: Qualität entwickeln; Quantität fordern; quer denken

Qualität:
Qualitätsprogramme gehören zum Standard der konzeptionellen Arbeit aller Schulen in RLP. Jeweils über drei Jahre wird ein pädagogischer Schwerpunkt vereinbart, der dann für den Unterricht aufbereitet, bearbeitet und ausgewertet wird. Unsere Schule greift z. Zt. das Thema des ersten QP  „Steigerung der Lesekompetenz“ noch einmal auf. „Forschend lesen-denkend handeln“ haben wir es genannt und beschäftigen uns mit einer neuen Qualität des Lesens: dem Zusammenhang zwischen Lesen, Denken und Handeln, dem folgerichtigen und vernünftigen Handeln nach Zeichen und Texten. In Elternbriefen halten wir Sie darüber auf dem Laufenden und teilen Ihnen auch mit, was wir an häuslicher Unterstützung erwarten. Umgekehrt hat auch der SEB die Erwartungen der Eltern an die Schule formuliert.

Qual der Wahl:
Im vierten Schuljahr finden zum Halbjahr Empfehlungsgespräche bezüglich der weiteren Schullaufbahn zwischen Eltern und Lehrern statt. Schon vor den Weihnachtsferien bieten die weiterführenden Schulen „Tage der offenen Tür“ an und laden Eltern und Kinder ein, sich einen Einblick zu verschaffen. Da unsere Schule verkehrstechnisch sehr günstig liegt, können die Kinder Schulen in Nieder-Olm, Wörrstadt, Ingelheim, Mainz etc. besuchen. Eine Wahl, die aber auch schnell zur „Entscheidungsqual“ werden kann.

R wie: Räume richten; mit Ritualen Ruhe schaffen; Reize setzen

Rad fahren:
Radfahrtraining gehört zum Programm des Sachunterrichts im 3. und 4. Schuljahr. Die Kinder können dann zwar auf einem Fahrrad fahren, als Verkehrsteilnehmer sind sie aber noch nicht sicher genug. Unser Training konzentriert sich daher auf Verkehrsregeln und praktische Übungen dazu. Polizeibeamtinnen übernehmen dabei den praktischen Teil auf dem Verkehrsgarten am Schulzentrum in Nieder-Olm. Vor Abschluss der Radfahrprüfung sollten Sie Ihr Kind noch nicht mit dem Rad zur Schule schicken.

Religion:
Die Kinder nehmen in der Regel am Unterricht ihrer Konfession teil. Ist dies nicht möglich, gehen sie nach Möglichkeit in Ethikunterricht. Ethik kann aber nur eingerichtet werden, wenn die Gruppe mindestens 8 Kinder umfasst und die Schule genügend Stunden zur Verfügung hat.  Aus diesem Grund gibt es Ethik in unserem Hause nur im 3. und 4. Schuljahr.

 

S wie: Mit allen Sinnen lernen; Schüler schulen;  Schätze heben

Schulbücher:

Schulbücher werden eingeführt nach Beschluss des Schulbuchausschusses. Wir bemühen uns, die Zahl der Bücher und damit die Kosten niedrig zu halten. Eingeführte Bücher sind Arbeitsmittel, da muss auch ab und an etwas markiert, ausgefüllt, unterstrichen und notiert werden. Wer dennoch Wert darauf legt, dass das Buch wiederverwendet wird, muss mit seinem Kind Vereinbarungen treffen, wie es mit Folien und löschbaren Stiften Arbeitsspuren vermeidet.

Schulbus:
Jugenheimer Kinder werden nach 12 bzw. 13 Uhr mit dem ORN-Bus nach Hause gebracht. Seitens der Schule werden die Kinder beaufsichtigt, bis sie einsteigen. In Jugenheim gibt es keine Aufsicht. Bitte begleiten Sie Ihr Kind anfangs zur Haltestelle und erziehen Sie es zu umsichtigem Verhalten!

Schulelternbeirat:
Der SEB vertritt die Anliegen der Eltern und ist beratend an den Entscheidungen der Schulleitung und der Konferenzen beteiligt. Engagierte Eltern haben hier die Möglichkeit, das Schulleben aktiv mit zu gestalten und sich an schulischen Weichenstellungen zu beteiligen.

Schulinfos:
Bitte bewahren Sie Informationen der Schule sorgfältig auf, denn vieles gilt über mehrere Jahre. Am besten legen Sie eine Mappe an, in der Sie alles sammeln und jederzeit nachschlagen können. Abschnitte  zur Rückmeldung bitte abschneiden und den Kindern möglichst umgehend mit in die Schule geben; bitte auch Sammlungen aller Art möglichst zügig erledigen, um keine Lernzeit zu vergeuden.

Schulleitung:
Die Schulleitung hat umfangreiche Aufgaben in der Verwaltung, der Organisation und der Entwicklung der Schule. Dennoch gehört der größte Teil der Arbeitszeit dem täglichen Unterrichtseinsatz. Die Schulleitung ist daher nicht jederzeit zu erreichen und kann auch nicht immer zeitnah reagieren. Manche Anliegen brauchen daher Geduld.

Schulpflicht:
Schulveranstaltungen, d.h. planmäßiger Unterricht, Förderunterricht, aber auch Feiern und Fahrten, sind in der Regel Pflichtveranstaltungen für alle Beteiligten. Die Kinder sind dabei beaufsichtigt und versichert: jedes Fernbleiben muss schriftlich entschuldigt werden.

Schulranzen:
Schwere Ranzen sind immer wieder ein Thema in der Öffentlichkeit. Die modischen Trolleys scheinen keine geeignete Lösung zu sein, weil die Kinder damit den Schulweg erst recht schief und krumm zurücklegen. Nein, Schule und Eltern müssen zusammenarbeiten, damit die Gewichte auf den Rücken der Kinder erträglich bleiben. Am besten vereinbaren Sie auf Klassenelternversammlungen, wie Sie die Ranzen von Ballast befreien.

Schulweg:
Kinder sollten den Schulweg zu Fuß zurücklegen, sind dabei aber auch Gefahren ausgesetzt. Bitte trainieren sie mit Ihrem Kind die Teilnahme als Fußgänger am Straßenverkehr. Schulwege sind auf Fußgänger zugeschnitten; Das Auto macht nur träge, die Nutzung von Fahrrädern erfolgt auf eigene Verantwortung, denn die Schule ist dafür nicht versichert. Räder sind in der Schule auch nicht versichert.

Schulzeiten:
Der Unterricht in allen Klassen beginnt täglich um 8:05 Uhr.

Im 1. Schuljahr endet er täglich um 12:05 Uhr.

Im 2. Schuljahr endet er täglich um 12:05 Uhr, einmal die Woche um 13:05 Uhr

Im 3. Schuljahr endet er täglich um 13:05 Uhr.

Im 4. Schuljahr endet er täglich um 13:05 Uhr.

Sekretariat:
Das Schulsekretariat ist täglich von 8 – 10:30 Uhr durch Schulsekretärin Fr. Schaefer besetzt.

Sorgerecht:
Bitte informieren Sie die Schulleitung, wenn sich Änderungen im Sorgerecht ergeben. Lebensgefährten/innen, die nicht selbst Eltern sind, aber de facto die Erziehung des Kindes in einer neuen Beziehung mit ausüben, können in der Schule den Status von Eltern erhalten, wenn der/die Sorgeberechtigte dies formlos schriftlich beantragt.

Sprechzeiten:
Im Herbst eines jeden Jahres erhalten Sie über einen Elternbrief Informationen, welche Lehrkraft wann ihre Sprechzeiten einrichtet. Machen Sie davon Gebrauch, melden Sie Ihr Interesse aber vorher an, damit wir Termine koordinieren können.

Streitschichter:
Wir haben in einer Stunde pro Woche eine Streitschlichter-AG eingerichtet. Ausgewählte Kinder aus dem 2. – 4. Schuljahr werden darin unterwiesen, wie man Streit vermeidet, klein hält oder zum Ende bringt, natürlich ohne Gewalt. In den Pausen stehen sie unter besonderem Schutz.

Stundenplan:
Die Stundentafel der Grundschule entspricht nicht mehr dem alten Stundenplan früherer Zeiten. Die Fächer sind zu Lernbereichen zusammengefasst, z.B. Deutsch/Sachunterricht, und mit Richtzeiten versehen. Die tatsächlichen Lernzeiten können davon zeitweise abweichen; über’s Jahr sollen sie aber in etwa eingehalten werden. Lehrkräfte sind damit deutlich flexibler in der Unterrichtsgestaltung für Projekte, Lernwerkstätten und andere neue Organisationsformen.

T wie: Talente an den Tag bringen; nach Toleranz trachten

Turnzeug:
Für Sport brauchen die Kinder weniger modische als zweckmäßige Kleidung; d.h. weite Hosen und Hemden sind schlecht geeignet, die Schuhe sollten das Fußgewölbe gut stützen und hallentauglich sein; Turnschläppchen sind nur zum Turnen an Geräten gut, nicht zum Laufen und Springen.

Telefonkette:
Für Notfälle werden in allen Klassen Telefonketten erstellt. Treffen Sie bei Klassenelternversammlungen geeignete Verabredungen, dass diese Form der Kommunikation nicht abreißt, wenn es gilt.

Toiletten:
Für Schultoiletten gelten die Gepflogenheiten der Hygiene noch mehr als zu Hause. Alle Kinder sind aufgerufen, zur Sauberkeit in den Kabinen beizutragen. Das geht zum einen dadurch, dass man sich selbst ordentlich benimmt, die Toiletten zweckentsprechend benutzt und sauber verlässt. Zum anderen müssen alle gegenseitig aufeinander aufpassen und sich darauf aufmerksam machen, wenn etwas schief geht. Wenn das nicht hilft, geht man zur Aufsicht.

U wie:Überflieger und Untertaucher unterscheiden;  Umwelt umsorgen

Umwelt:
Wir erziehen die Kinder zur Verantwortung für die Umwelt. Respekt vor Mitmenschen, Achtung vor den Geschöpfen und Rücksicht auf die umgebende Natur gehören dazu. Machen Sie mit!

 

V wie: Verantwortung vorleben; Veränderung verheißt Verbesserung

Verbalbeurteilung:

Wir machen uns enorm viel Mühe, die Leistungen der Kinder weniger in Ziffern als in verbalen Formulierungen zu erfassen. Hier finden Sie konkrete Aussagen über Stärken und Schwächen sowie Vorschläge zur Verbesserung. Darum bitte nicht nur auf die Noten schauen.

VERA:
Die VerA-Tests, Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathe an allen Grundschulen in RLP wurden festgelegt auf das Ende des 3. Schuljahres. Sie finden im Mai statt, werden zügig ausgewertet. Die Klassenlehrerinnen informieren die Eltern anschließend auf Elternabenden über die Durchschnittsergebnisse, individuelle Leistungen können nur in Einzelberatung, z.B. in der Sprechstunde,  kommentiert werden.

Versicherung:
Wer in der Schule als Experte im Unterricht, als Riegenführer, als Begleitung bei Ausflügen oder Elternaufsicht in den Pausen hilft, ist versichert wie eine Lehrkraft. Es gilt aber auch die Regel, die für Lehrkräfte greift: Aufsicht ist aktiv, präventiv und kontinuierlich zu führen.

Vertretung:
Bei Erkrankung von Lehrkräften bemühen wir uns um ausgewogene Vertre­tung, vor allem bis 12:00 Uhr. Bei längerer Krankheit erhalten Sie rechtzeitig eine Vertretungsregelung.

Kurzfristige Ausfälle vermeiden wir nach Möglichkeit, für alle Fälle ist es aber nützlich, wenn die Kinder eine zweite Anlaufadresse haben, falls Sie selbst einmal nicht für die Betreuung zur Verfügung stehen. Eine Abfrage dazu erfolgt zu Beginn des 1. und 3. Schuljahres.

W wie: Die Welt „worten“;  Wandel wagen; den Werten zuwenden

Wahlen:
Eltern haben als erste Erziehungsinstanz eine Menge Rechte und Pflich­ten in der Schule. Machen Sie daher von ihrem aktiven und passiven Wahlrecht Gebrauch, für die Klassenelternvertretung, für den Schulelternbeirat, für den Förderverein. Wahlen finden im Zweijahresrhythmus statt. Sie werden rechtzeitig informiert.

Weiterführende Schulen:
Wir empfehlen nicht mehr die drei Bildungswege HS, RS, Gy, sondern schlüsseln sie auf nach den regional verfügbaren Schulen. Gut dass wir in Stadecken-Elsheim und Jugenheim recht zentral liegen und Sie sich in alle Richtungen orientieren können. Nieder-Olm, Ingelheim, Wörrstadt und Mainz bieten alle Schularten an und Ihre Kinder haben hier mehr Möglichkeiten als irgendwo sonst in Rheinland-Pfalz. Bitte beachten Sie die Info- und Anmeldetermine der weiterführenden Schulen; sie stehen rechtzeitig in der Presse. Wenn uns Einladungen aus weiterführenden Schulen erreichen, hängen wir sie in den 4. Klassen zu Ihrer Verfügung aus.

X wie: X-fach xenophile Haltung einnehmen

Y wie: Die Sprache der Youngsters nicht den Yankees überlassen

Z wie: Zuversicht zeigen; Ziele zügig anstreben; Zeichen verstehen

Zeugnisausgabe:
Zweimal im Jahr ist Zeugnisausgabe. Halbjahreszeugnisse gibt es am letzten Freitag im Januar, Jahreszeugnisse am letzten Schultag vor den Sommerferien. An den Tagen der Zeugnisausgabe ist jeweils nach der 4. Stunde um 12 Uhr Schulschluss.

Zeugnisse:
Bitte schauen Sie nicht nur auf die Noten, beachten Sie auch die Textformulierungen, die wertvolle Informationen enthalten und wenig zufriedenstellende Noten erklären. Bevor in Einzelfällen unerwartet schlechte Zeugnisse zum Familienstreit eskalieren, bietet das Schulpsychologischen Zentrum in Mainz, am letzten Schultag von 9-16 Uhr ihre Beratung an unter Tel. 06131-611113. Normalerweise nutzen Eltern aber die Gesprächs- und Beratungsangebote des Kollegiums und werden nicht wirklich überrascht.

Im ersten Schuljahr gibt es keine Zeugnisse, Verhalten Mitarbeit und Leistungen Ihrer Kinder können Sie in Gesprächen mit den Lehrkräften erfahren. Bei Bedarf melden sie sich bitte zur Sprechzeit der Klassenlehrerin an oder vereinbaren Sie einen Termin mit ihr. Das erste Zeugnis gibt es am Ende des 1. Schuljahres, noch ohne Noten, aber mit ausführlicher Verbalbeurteilung.

Im zweiten Schuljahr werden die og. Elterngespräche institutionalisiert, d.h., es gibt verbindliche Lehrer-Eltern-Schüler-Gespräche, zu denen die Klassenlehrerinnen Sie einladen werden. Diese Gespräche werden protokolliert und an Stelle der bisherigen Zeugnisse der Schülerakte beigeheftet.

Im dritten Schuljahr werden für jedes Fach ausführliche schriftliche Beurteilungen formuliert, die in einer Note endet. Den Texten sind zahlreiche detaillierte Informationen zu entnehmen, die Ihnen weitaus mehr als eine Ziffernnote Auskunft über Leistung und Lernverhalten Ihres Kindes geben. Bitte lesen Sie die Zeugnisse sorgfältig, denn wir alle haben uns sehr viel Mühe damit gemacht. Ich hoffe, sie fallen zu ihrer Zufriedenheit aus. Manchmal werden Sie auch Anlass zu einem Gespräch; nutzen sie die Angebote der Lehrkräfte.

Im vierten Schuljahr werden für jedes Fach ausführliche schriftliche Beurteilungen formuliert, die in einer Note endet. Den Texten sind zahlreiche detaillierte Informationen zu entnehmen, die Ihnen weitaus mehr als eine Ziffernnote Auskunft über Leistung und Lernverhalten Ihres Kindes geben. Zum Halbjahr gibt es zusätzlich zu den ausführlichen Zeugnissen die Empfehlungen für die weiterführenden Schulen.